Zur Behandlung einer Vielzahl von Leiden bedient sich die TCM der Kräutertherapie. Der Einsatz der chinesischen Heilmittel ist allerdings immer noch umstritten. Oftmals werden den Kräutern nämlich unerwartete Nebenwirkungen nachgesagt.

Nebenwirkungen in der TCM – positiv und negativ

Der Rektor der TCM Privatuniversität in Wien hat sich unlängst zu dieser Thematik geäußert. Andreas Bayer bestätigt, dass zwar bei vielen Präparaten unangenehme Wirkungen auftreten können, sich diese aber in Grenzen halten. Sehr häufig sind bestimmte Nebenwirkungen – hierzu gehören beispielsweise starkes Schwitzen oder vermehrter Harndrang - sogar vorhersehbar und fließen in den Behandlungsprozess mit ein. Tatsache ist außerdem, dass die negativen Folgen der Medikamenteneinnahme in der TCM um einiges geringer als in der Schulmedizin ausfallen. Zu bedenklichen Reaktionen kam es im Rahmen von Kräuterbehandlungen in der TCM lediglich als Missbrauch mit dem Arzneimittel Radix Aristolochia betrieben wurde.

Nebenwirkungen mit Hilfe ausgebildeter Fachkräfte minimieren

Will man dem Risiko einer unerwünschten Nebenwirkung zusätzlich entgegenwirken, sollte man sich an einen ausgebildeten TCM-Arzt wenden. Dieser kann sich nicht nur um die richtige Dosierung, sondern auch um eine passende Kombination der Pflanzen kümmern. Jedes pflanzliche Arzneimittel verfügt nämlich über 20 bis 80 verschiedene Wirkstoffe. Durch eine entsprechende Mixtur kann man Nebenwirkungen also relativ gering halten. Als Grundlage wird hierbei die TCM-Phytotherapie, welche sich schon seit über 2000 Jahren bewährt, herangezogen.

Im Gegensatz zur Schulmedizin versucht die TCM, Pflanzen nicht nur auf einzelne Wirkstoffe zu reduzieren. Dies hat den Vorteil, dass die einzelnen Kräuter individualisierbar bleiben und man auf diese Weise die Mixtur perfekt auf den jeweiligen Patienten abstimmen kann.

# Link | Dolores Stuttner | Dieser Artikel erschien am Sonntag, 06. Januar 2013 um 23:25 Uhr in TCM Kräuter | 3352 Aufrufe

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