Kräutertees haben sowohl heilende als auch vorbeugende Wirkung. Aus diesem Grund erfreuen sie sich nicht nur bei der TCM großer Beliebtheit. Wer mit einem Tee auch den gewünschten therapeutischen Erfolg erzielen will, sollte sich über die richtige Art der Zubereitung informieren.

Nicht zu unterschätzen ist hierbei der Einfluss des Geschirrs. Heilende Kräutertees sollte man am besten in Kochtöpfen aus Porzellan, Emaille, Aluminium oder Ton zubereiten. Bei Materialien wie Stahl oder Eisen kann es nämlich zu einer unvorteilhaften chemischen Reaktion im Tee-Extrakt kommen. Es hat sich bewährt, den Tee vor dem Kochen einzuweichen. Die Essenz sollte in etwa 30 Minuten lang in kaltes Wasser getaucht werden. Dadurch wird eine Freisetzung der Inhaltsstoffe erleichtert. Als nächstes muss die richtige Wassermenge gewählt werden. Diese sollte 5-10 Mal so schwer sein, wie die verwendete Teemischung.

Von größter Bedeutung ist die Kochzeit. Dieselbe richtet sich nämlich nach der Art und Beschaffenheit des Tees.
Bei Blüten oder Blättern muss man lediglich mit einer Wartezeit von 3 bis 5 Minuten rechnen.
Anders verhält es sich schwereren Bestandteilen einer Pflanze, wie beispielsweise Wurzeln. Diese müssen zuerst auf großer Hitze erwärmt und dann ungefähr 20 bis 30 Minuten auf niedriger Stufe gekocht werden. Bei Mineralien nimmt dieser Prozess eine weitere halbe Stunde in Anspruch.
Wer sich für Pflanzen mit ätherischen Ölen entscheidet, muss ganz auf das Kochen verzichten. Diese muss man lediglich ziehen lassen.
Beim gesamten Prozess sollte man die Inhaltsstoffe auf keinen Fall anbrennen lassen.

Wer die maximale Wirkung aus dem Heißgetränk herausholen will, sollte den Tee einnehmen, solange dieser noch warm ist.

# Link | Dolores Stuttner | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 14. August 2012 um 20:53 Uhr in Ernährung nach TCM | 2843 Aufrufe

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